Im Handel hängt der Umsatz an der Software. Warenwirtschaft, Kasse, Lager, Bestellwesen – wenn das System steht, steht das Geschäft. Genau deshalb traut sich im Handel kaum jemand an eine Modernisierung heran. Lieber das alte System weiterquälen, als das Risiko eines Ausfalls eingehen.
Wir verstehen diese Vorsicht. Und arbeiten so, dass sie unbegründet wird: schrittweise Migration, bei der das laufende System nie ausfällt.
Die typische Ausgangslage im Handel
Viele Handelsunternehmen sitzen auf Software, die in den Neunzigern oder frühen Zweitausendern entstand. Häufig zwei Muster:
Eine Visual-FoxPro-Warenwirtschaft, schnell und schlank, passgenau für den Betrieb gebaut – aber seit 2007 abgekündigt und ohne jeden Support. Die Artikel-, Kunden- und Bestandsdaten liegen in DBF-Dateien, die Reports für Lieferscheine und Rechnungen sind über Jahre verfeinert worden.
Oder ein PHP-basierter Online-Shop beziehungsweise ein internes Bestellportal, gewachsen über mehrere Entwicklergenerationen, auf einer PHP-Version, die längst keine Sicherheitsupdates mehr bekommt.
Beides läuft. Beides wird zum Risiko, je länger man wartet.
Warum der Handel besonders unter Druck steht
- Saisongeschäft verträgt keinen Ausfall. Wenn das System im Weihnachtsgeschäft streikt, ist der Schaden sofort spürbar. Ein Altsystem ohne Support ist genau dann am unberechenbarsten.
- Daten sind das Kapital. Artikelstämme, Preise, Kundenhistorie – in einer einzelnen FoxPro- oder Access-Datei sind sie verwundbar.
- Kanäle wachsen. Online, stationär, Marktplätze. Alte Insellösungen lassen sich kaum sinnvoll anbinden.
Was wir für Handelsunternehmen tun
Wir überführen Ihre Warenwirtschaft und Ihre Shop-Logik auf einen modernen, web-basierten Stack. Die Bestandsdaten werden sauber übernommen, die gewohnten Belege bleiben in ihrem Layout erhalten, und die neue Anwendung ist von Grund auf mehrbenutzer- und mehrstandortfähig.
Passende Leistungen:
- PHP-Migration – für gewachsene Shop- und Bestellsysteme.
- Visual-FoxPro-Migration – für die klassische DBF-Warenwirtschaft.
Kein Big Bang, gerade im Handel nicht
Wir stellen nicht über Nacht um. Altes und neues System laufen parallel, Funktion für Funktion wird übernommen und abgenommen. Sie behalten die ganze Zeit ein funktionierendes System. Der Wechsel passiert erst, wenn jede Funktion im Neuen nachweislich trägt – und idealerweise nicht mitten in der Hochsaison.
