Eine Variante unserer VB6-Migration führt ins Web: aus einer klassischen Desktop-Anwendung wird eine Web-Anwendung.
Wann sich der Sprung ins Web lohnt
Nicht jede VB6-Anwendung muss ein Desktop-Programm bleiben. Der Schritt ins Web lohnt sich, wenn mindestens einer dieser Punkte zutrifft:
- Mitarbeiter sollen von mehreren Standorten oder aus dem Homeoffice arbeiten.
- Die Zahl der Nutzer wächst, und Installationen auf jedem Rechner sind lästig.
- Auch mobile Bedienung oder Tablet-Nutzung wäre nützlich.
- Updates sollen zentral passieren, nicht auf jedem Arbeitsplatz einzeln.
Wo das Programm dagegen lokale Hardware steuert oder offline laufen muss, ist ein Desktop-Client in C#/.NET der bessere Weg.
Was sich beim Schritt ins Web ändert
Eine Desktop-Anwendung und eine Web-Anwendung sind grundverschieden aufgebaut. Statt Forms, die direkt auf dem Rechner laufen, gibt es ein Backend auf Laravel und ein Frontend in React, die über eine API kommunizieren. Das ist mehr als eine Übersetzung – die Anwendung wird für viele gleichzeitige Nutzer und für den Zugriff über das Netz neu strukturiert.
Die wertvolle Geschäftslogik aus dem VB6-Code bleibt dabei erhalten. Wir legen sie frei und überführen sie in saubere Services, statt sie neu zu erfinden.
Die Daten kommen mit
Die typische Access-Datenbank hinter der VB6-Anwendung wird auf eine relationale Datenbank überführt, die für Mehrbenutzerbetrieb gemacht ist – mit Bereinigung der über die Jahre angesammelten Altlasten.
Schrittweise, mit laufendem Betrieb
Das Desktop-Programm bleibt im Einsatz, bis die Web-Anwendung jede Funktion abgenommen übernommen hat. So bleibt die Arbeit durchgehend möglich.
