Visual FoxPro nach C#/.NET migrieren

Diese Seite vertieft einen Teil unserer FoxPro-Migration: wie Logik und Datenzugriff von Visual FoxPro auf C#/.NET mit SQL Server wandern.


Was FoxPro besonders macht

Visual FoxPro ist nicht nur eine Sprache, sondern Sprache und Datenbank in einem. Der Datenzugriff ist tief in die Programmlogik eingebaut, Tabellen werden direkt angesprochen, und vieles, was anderswo in einer Datenbankschicht steckt, ist hier mit der Anwendungslogik verschmolzen. Das macht FoxPro produktiv – und die Migration zu einer Aufgabe, die diese Verschmelzung sauber auftrennen muss.


Die Trennung in Schichten

In einer .NET-Anwendung bekommt jeder Teil seinen Platz. Der direkte Tabellenzugriff weicht einem sauberen Datenmodell über Entity Framework Core auf SQL Server. Die Geschäftslogik – Bestandsführung, Preisfindung, Auftragsabwicklung – wandert in klar abgegrenzte Services. Wo eine Web-Oberfläche gewünscht ist, entsteht sie in React; für einen klassischen Desktop-Client bietet sich eine moderne .NET-Oberfläche an.

Was vorher in einem einzigen FoxPro-Programm verwoben war, wird danach in einzelnen Bausteinen verständlich, die man testen und ändern kann.


Die DBF-Daten sicher übernehmen

Der Kern ist die Datenübernahme. DBF-Dateien haben ihre Eigenheiten – Memo-Felder in separaten Dateien, spezielle Datentypen, eigene Indexstrukturen. Wir überführen die Bestände vollständig auf SQL Server und bereinigen sie dabei. Aus den Formateigenheiten wird ein sauberes relationales Modell, mit dem die Anwendung verlässlich arbeitet.


Schrittweise, ohne Stillstand

Das FoxPro-System bleibt produktiv, bis die neue Anwendung jede Funktion abgenommen übernommen hat. Wir migrieren bereichsweise, mit fachlicher Abnahme an jedem Schritt.


Der erste Schritt: automatisiertes Code-Assessment anfragen →