Perl zu Python migrieren

Diese Seite vertieft einen Teil unserer Perl-Migration: den Weg nach Python, wenn das Skript Daten verarbeitet oder Abläufe automatisiert.


Warum Python der natürliche Nachfolger ist

Perl war jahrzehntelang die erste Wahl für Textverarbeitung, Datenaufbereitung und Systemautomatisierung. Genau diese Rolle hat Python übernommen – mit einem entscheidenden Unterschied: Python-Code ist lesbar. Wo Perl in dichten regulären Ausdrücken und Spezialvariablen verschwindet, bleibt Python nachvollziehbar, auch für jemanden, der das Skript nicht geschrieben hat.

Dazu kommt das Ökosystem. Für fast jede Aufgabe in der Datenverarbeitung gibt es in Python eine erprobte Bibliothek, und Python-Entwickler sind am Arbeitsmarkt breit verfügbar.


Typische Kandidaten

  • Batch-Jobs, die regelmäßig Daten einlesen, transformieren und weitergeben.
  • Textverarbeitung – Logdateien, Importe, Exporte, Formatkonvertierungen.
  • Automatisierung – Skripte, die Abläufe im System steuern.

Für all das ist Python heute der Standard.


Die Arbeit: Logik retten, nicht Zeichen übersetzen

Eine Migration ist mehr als Zeile-für-Zeile-Übersetzung. Perl-Skripte enthalten oft jahrelang gewachsene Sonderbehandlungen, die nirgends dokumentiert sind. Wir legen diese Logik frei, machen sie explizit und überführen sie in sauberen, getesteten Python-Code. Das, was das Skript wertvoll macht – sein Wissen über Ihre Daten und Prozesse – bleibt erhalten und wird endlich nachvollziehbar.


Skript für Skript

Perl-Landschaften bestehen meist aus vielen einzelnen Skripten. Das ist ein Vorteil: Wir können sie nacheinander überführen, jedes für sich abnehmen, ohne den ganzen Bestand auf einmal anzufassen.


Der erste Schritt: Code-Assessment →