VB6 zu C# migrieren

Diese Seite vertieft einen Teil unserer VB6-Migration: den Weg nach C#/.NET, wenn die Anwendung ein Desktop-Programm bleiben soll.


Warum C# der naheliegende Zielort ist

VB6 und C# sind sich näher, als man denkt. Beide stammen aus der Microsoft-Welt, beide kennen ähnliche Grundkonzepte. Vieles aus VB6 lässt sich nahezu eins zu eins nach C# übertragen – der Programmfluss, die grundlegenden Strukturen, viele Standardfunktionen. Das macht den Weg nach C# berechenbar.

Wichtig: „near 1:1″ heißt nicht stures Kopieren. Wo VB6 veraltete oder unsaubere Muster nutzt, modernisieren wir gezielt. Aber wir bauen die Logik nicht ohne Grund um. Was funktioniert und sauber ist, bleibt in seiner Struktur erhalten – das senkt das Risiko und beschleunigt die Abnahme.


Die Datenfrage: DAO raus, EF Core rein

Der heikelste Teil ist fast nie der Programmcode, sondern der Datenzugriff. VB6-Anwendungen sprechen ihre Daten typischerweise über DAO an, meist gegen eine Access-Datenbank. Lose Recordsets, direkte Feldzugriffe, kaum definierte Beziehungen.

Wir überführen das auf Entity Framework Core. Damit bekommt die Anwendung ein typsicheres, klar modelliertes Datenmodell mit definierten Beziehungen und nachvollziehbaren Abfragen. Die Bestandsdaten werden übernommen und dabei bereinigt.


Was Sie nach der Migration haben

Eine C#/.NET-Anwendung, die auf aktuellen Windows-Versionen ohne Kompatibilitätskrücken läuft, sich mit modernen Werkzeugen warten lässt und für die es am Arbeitsmarkt Entwickler gibt. Funktional vertraut, technisch auf der Höhe der Zeit.


Wenn das Web das bessere Ziel ist

Nicht jede VB6-Anwendung sollte ein Desktop-Programm bleiben. Wenn ortsunabhängiger Zugriff oder mehr Nutzer gefragt sind, lohnt der direkte Schritt ins Web. Diesen Weg beschreiben wir unter Desktop-Anwendung ins Web bringen. Welcher Weg passt, klären wir im Assessment.


Der erste Schritt: Automatisiertes Code-Assessment →